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Erythrozytenindex

Englisch: erythrocyte indices

1 Definition

Als Erythrozytenindizes bezeichnet man die zur Differentialdiagnostik der Anämie herangezogenen Erythrozytenparameter, die sich durch Berechnung aus den hämatologischen Messgrößen Erythrozytenzahl, Hämoglobin-Konzentration und Hämatokrit ableiten lassen.

2 Indizes

  • mittleres korpuskuläres Volumen: MCV
  • mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt: MCH
  • mittlere korpuskuläre Hämoglobin-Konzentration: MCHC

3 Hintergrund

Bei der heute üblichen Messung des kleines Blutbild mit Hämatologiegeräten werden die Erythrozytenindices nicht mehr auf die klassische Weise berechnet. Volumen und Hämoglobingehalt tausender einzelner Erythrozyten werden gemessen, MCV und MCH sind dann die Mittelwerte dieser Messwerte. Die Ergebnisse, insbesondere das MCV, sind stark methodenabhängig. Aus den Ergebnissen tausender Einzelmessungen lässt sich ein Erythrozytogramm ableiten.

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