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Carcinoma in situ

Abk.: CIS

1 Definition

Als Carcinoma in situ, kurz CIS, bezeichnet man auf das Gewebe ihres Ursprungs begrenzte Karzinome. Folglich hat ein Carcinoma in situ noch nicht die Fähigkeit zur Streuung von Metastasen. Die Basalmembran ist intakt, der Tumor wächst nicht invasiv.

2 Hintergrund

Das Carcinoma in situ besitzt die Fähigkeit sich nach einer unbestimmten Latenzzeit zu einem lokal invasiven Tumor zu entwickeln, der die Basalmembran infiltriert und in der Lage ist zu metastasieren. Deshalb wird es auch als präinvasiv gekennzeichnet.

siehe auch: DCIS, in situ

Tags: ,

Fachgebiete: Pathologie

Carcinoma in situ: Und es metastasiert doch. Spraker, MB et al.: Solitary Orbital Metastasis 35 Years after a Diagnosis of Lobular Carcinoma in Situ. Cureus 2017 Band 9, Heft 6, Seite(n) e1404.
#1 am 16.12.2017 von Dr. med. Martin P. Wedig (Arzt)

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