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Lobuläres Carcinoma in situ

Synonyme: lobuläre Neoplasie (LN), Carcinoma lobulare in situ (CLIS), lobuläre intraepitheliale Neoplasie (LIN)
Englisch: lobular carcinoma in situ, LCIS

1 Definition

Das lobuläre Carcinoma in situ, kurz LCIS, gehört wie das duktale Carcinoma in situ (DCIS) zu den präinvasiven Mammakarzinomen.

2 Pathologie

Das LCIS findet sich in den Lobuli und in terminalen Milchgängen der Brustdrüse. In vielen Fällen tritt es multizentrisch und bilateral, d.h. an mehreren unterschiedlichen Stellen im Gewebe beider Brustdrüsen auf.

Ein diagnostiziertes Carcinoma lobulare in situ ist ein Indikator für ein 10-fach gesteigertes Risiko für ein invasives lobuläres oder duktales Karzinom.

3 Symptome

Das lobuläre Carcinoma in situ verursacht keine Symptome.

4 Diagnose

Das LCIS ist meist weder tastbar, noch in der Bildgebung identifizierbar. Die Diagnose erfolgt pathohistologisch - es wird in der Regel als Zufallsbefund im Rahmen einer Biopsie festgestellt.

5 Therapie

Die Therapie ist anhängig vom genauen pathohistologischen Befund, der ggf. zusammen mit weiteren Risikofaktoren (z.B. genetische Disposition) bewertet werden muss. Verdächtige Läsionen werden in der Regel durch Exzision operativ entfernt. In den meisten Fällen wird jedoch nur eine engmaschige klinische und mammographische Überwachung ("Active Surveillance") durchgeführt.

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