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Calcinosis cutis (Veterinärmedizin)

1 Definition

Die Calcinosis cutis ist eine Form der kutanen Ablagerung von Calciumsalzen, die unter anderem bei Hunden auftritt.

2 Hintergrund

Die Calciumablagerungen entstehen durch einen Überschuss an Glukokortikoiden. Falls es sich nicht um einen iatrogenes Cushing-Syndrom durch externe Kortikoidzufuhr handelt, muss man nach einem bestätigten Funktionstest (Lowdose-Dexamethason-Suppressionstest) das zugrundeliegende endogene Cushing-Syndrom therapieren.

Die Plaques können mit DMSO-Lösung behandelt werden. Bei der Palpation der Plaques spürt man große, eher kantige Verhärtungen in der Kutis, die gegebenfalls mit Krepitationen einhergehen. Die Plaques können Juckreiz und heftige Fremdkörperreaktionen in Form einer granulomatösen Entzündung hervorrufen. Um sicher zu gehen, dass es sich um Calciumplaques handelt, kann man eine Röntgenuntersuchung oder eine Feinnadelaspiration durchführen.

Der Pathomechanismus ist bisher (2021) nicht ganz geklärt. Man geht davon aus, dass das Löslichkeitsprodukt von Kalziumsalzen im Extrazellulärraum überschritten ist.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. Januar 2021 um 14:13 Uhr bearbeitet.

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