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Appendixkarzinom

Englisch: Appendix cancer

1 Definition

Das Appendixkarzinom ist eine seltene maligne Neoplasie des Wurmfortsatzes (Ap­pendix ver­miformis).

2 Inzidenz

Bei ca. 1 % aller Appendektomien lässt sich im Präparat eine Neoplasie nachweisen. Hierbei ist am häufigsten ein neuroendokriner Tumor (veraltet: Karzinoid) festzustellen.

3 Einteilung

4 Symptome

Das Appendixkarzinom verursacht in frühen Stadien nur selten Symptome. Im Krankheitsverlauf können ähnliche Beschwerden wie bei einer akuten Appendizitis auftreten. Zu diesen zählen Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Des Weiteren kann eine Verhärtung im unteren Abdomen tastbar sein.

5 Therapie

Die Therapie des Appendixkarzinoms richtet sich nach der Art des Tumors.

Die Behandlung des Adenokarzinoms der Appendix erfolgt mittels Hemikolektomie rechts und Lymphadenektomie mit entsprechender Chemotherapie analog zum Kolorektalkarzinom.

Neuroendokrine Tumoren der Appendix werden je nach Lage und Größe mittels Hemikolektomie, Appendektomie oder Ileozökalresektion behandelt.

Die Low-grade muzinöse Neoplasie der Appendix wird nach Typ und Resektionsstatus mittels alleiniger Appendektomie oder mit Peritonektomie in Kombination mit einer hyperthermen intraperitonealen Chemotherapie therapiert.

6 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 11. November 2021 um 17:44 Uhr bearbeitet.

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