Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Polychondritis

Synonyme: Systematisierte Chondromalazie, Polychondritis atrophicans, Rezidivierende Polychondritis
Englisch: relapsing polychondritis

1 Definition

Die Polychondritis ist eine chronische, langfristig das Knorpelgewebe zerstörende Erkrankung, deren genaue Ursache bisher noch ungeklärt ist. Es wird vermutet, dass Autoimmunprozesse die Entzündungsschübe auslösen. Daher wird die Polychondritis den Autoimmunerkrankungen zugeordnet.

2 Geschichte

Bekannt ist die Polychondritis seit Mitte der 1920er Jahre. Als Entdecker und Erstbeschreiber der Autoimmunerkrankung gilt der aus Österreich stammende Facharzt für Innere Medizin Rudolf von Jaksch.

3 Symptomatik

Im Abstand von einigen Wochen bis Monaten treten starke Entzündungsherde am Knorpel auf, wodurch dieser zunehmend an Festigkeit verliert und seine Funktion immer weniger wahrnehmen kann.

Obwohl die Polychondritis alle Knorpel enthaltenden Körperregionen treffen kann, sind die Gelenke besonders häufig betroffen. Als Folge der ständigen Entzündungen treten starke Schmerzen und eine zunehmende Bewegungsunfähigkeit auf. Ebenfalls häufig betroffen ist die knorpelreiche Ohr- und Nasenregion. Der Knorpel in der Nase wird weicher und senkt sich ab. Die Folge ist eine Formveränderung. Am Ohr kommt es begleitend zu einer Perichondritis.

Weitere Symptome:

Falls der Kehlkopfknorpel betroffen ist, kann es zu Atemproblemen kommen

4 Diagnose

5 Therapie

Die Behandlung der Polychondritis erweist sich aufgrund der fehlenden Kenntnisse über die Entstehung als schwierig und nicht immer erfolgversprechend.

Im Akutstadium der Entzündung werden Glukokortikoide gegeben. Bei Herzklappenschäden kann eine operative Korrektur bzw. ein Herzklappenersatz erfolgen.

Weitere Maßnahmen:

Fachgebiete: Immunologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

5 Wertungen (2.8 ø)

14.839 Aufrufe

Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: