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Anaplastisch-großzelliges Lymphom

(Weitergeleitet von ALCL)

Synonym: ALCL
Englisch: anaplastic large-cell lymphoma

1 Definition

Das anaplastisch-großzellige Lymphom ist eine maligne Neubildung aus der Obergruppe der Non-Hodgkin-Lymphome. Hiostologisch betrachtet handelt es sich um die Spezialform eines T-Zell-Lymphoms.

2 Geschichte

Diese Tumorart ist als solches bereits seit langem bekannt. Eine Klassifikation als eigenständiges Krankheitsbild erfolgt jedoch erst seit 1985.

3 Verbreitung

Vom anaplastisch-großzelligen Lymphom sind vorwiegend Kinder und Jugendliche betroffen. Nur selten tritt der Tumor auch bei Erwachsenen fortgeschrittenen Alters auf. Jungen sind etwas häufiger betroffen.

4 Symptome

Das Frühstadium verläuft häufig asymptomatisch. Zu einem späteren Zeitpunkt kommt es zur B-Symptomatik, die Nachtschweiß, Fieber, unerklärlichen Gewichtsverlust und Lymphknotenschwellung umfasst.

Die vergrößerten Lymphknoten erzeugen in der Regel keinerlei Schmerzen. Die Infektneigung ist durch eine Leukozytose erhöht und der Patient fühlt sich aufgrund einer Anämie abgeschlagen und müde. Auch die Blutungsgefahr steigt, Grund hierfür ist eine ausgedehnte Thrombozytopenie.

5 Diagnose

6 Therapie

Vorwiegend mittels folgender Zytostatika:

Die Chemotherapie wird meistens in Kombination mit Dexamethason durchgeführt.

7 Prognose

Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt mit rund 70 % recht hoch.

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