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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Anämie

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von griechisch: haima - Blut
Synonym: Blutarmut

1. Definition [bearbeiten]

Als Anämie bezeichnet man einen verminderten Hämoglobin-Gehalt des Blutes oder einen zu niedrigen Anteil der Erythrozyten am Blutvolumen (Hämatokrit). Als Vergleichswert dient der Standard einer Population. Die Folge ist eine zu geringe Transportkapazität für Sauerstoff.

2. Einteilung [bearbeiten]

Anämien lassen sich nach verschiedenen Kriterien - allerdings nur unbefriedigend - systematisieren. Die Einteilung wird dadurch erschwert, dass "Anämie" häufig keine eigenständige Erkrankung ist, sondern ein Symptom, dass auf eine andere Grunderkrankung hinweist.

2.1. ...nach Aspekt bzw. Morphologie [bearbeiten]

2.2. ...nach Ätiologie [bearbeiten]

2.3. ...nach Zell-Turnover [bearbeiten]

Herold (2003) wählt eine Systematik, bei der die unterschiedlichen Anämie-Ursachen zu Gruppen zusammengefasst werden:

  • Anämien durch Bildungsstörung
  • Anämien durch gesteigerten Erythrozytenabbau
  • Anämien durch Erythrozytenverlust
  • Anämien durch Verteilungsstörungen

3. Klinik [bearbeiten]

Das klinische Bild einer Anämie ist abhängig von Ihrer genauen Ursache und vom Grad des Hämoglobin-Defizits. Einige Symptome können jedoch bei allen Formen von Anämien auftreten, da sie Folge der verminderten Transportkapazität für Sauerstoff sind. Man nennt sie die allgemeinen Anämiesymptome:

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