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Zeckenbefall (Pferd)

1 Definition

Als Zeckenbefall bezeichnet man eine Parasitose beim Pferd, die durch Parasiten der Familie Ixodidae verursacht wird.

2 Ätiopathogenese

Beim Pferd gibt es vier bedeutsame Zeckenarten:

Die Zecken schädigen die Tiere durch ihren Biss, da es zu sekundären Wundinfektionen kommen kann. Zusätzlich können sie Krankheiten wie Borreliose oder Piroplasmose übertragen. Die Parasiten befallen die Pferde vor allem im Frühling und Sommer.

3 Symptome

Es kommt hauptsächlich zum Befall von dünnen und feinen Hautarealen. Der Zeckenbiss führt zu Unruhe, Juckreiz und eventuellen lokalen Hautveränderungen (Schwellungen, Ulzera).

Bei Fohlen kann ein starker Zeckenbefall auch zur Anämie führen.

4 Diagnostik

Die Diagnose kann eindeutig durch die makroskopische und eventuell auch mikroskopische Identifikation der Zecken erfolgen.

5 Therapie

Angeheftete Zecken sollten vorsichtig und gänzlich entfernt werden.

6 Prophylaxe

Als Prophylaxe können Pyrethroide am Pferd angewendet werden, welche durch ihre repellierende Wirkung die Anheftung der Zecken verhindern.

7 Literatur

  • Brehm W, Gehlen H, Ohnesorge B et al., Hrsg. Handbuch Pferdepraxis. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag; 2016.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juni 2020 um 18:01 Uhr bearbeitet.

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