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Volumenrekonstruktion

1 Definition

Volumenrekonstruktionen, kurz VRT, sind komplexe Verfahren der Bildbearbeitung bei der Computertomographie (CT). Sie kombinieren Charakteristika der Oberflächenrekonstruktion (SSD) und der Maximumintensitätsprojektion (MIP).

2 Prinzip

Bei der VRT wird den CT-Dichtewerten jedes einzelnen Voxels eine Opazität zugeordnet. Die resultierende Opazitätskurve ist in den meisten Fällen linear, sodass das Gewebe je nach CT-Wert transparent bis undurchsichtig dargestellt wird. Weiterhin lassen sich Wertebereiche verschiedener Gewebearten einer Farbe zuordnen.

Die VRT-Bilder können anschließend in filmartigen Sequenzen (Cine-Mode) zusammengesetzt werden. Weiterhin können Ausgussdarstellungen lufthaltiger Räume ("Air Casts") des Tracheobronchialbaums, des Larynx und Pharynx oder des Kolons erstellt werden. Durch spezielle Opazitätskurven können Gewebegrenzen (z.B. zwischen Luft und Darmwand) hervorgehoben werden. Diese Darstellung wird als Tissue Transition Projection bezeichnet und ähnelt der Doppelkontrastuntersuchung im konventionellen Röntgen. Eine weitere Möglichkeit sind Bilder, die einer multiplanaren Rekonstruktion (MPR) ähneln, aber zusätzlich Tiefeninformationen aufweisen.

3 Anwendung

Volumenrekonstruktionstechniken werden vielseitig eingesetzt, z.B. für die:

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juli 2021 um 11:46 Uhr bearbeitet.

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