Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Tierarzt

Synonym: Veterinär, Veterinärmediziner

1 Definition

Ein Tierarzt ist eine Art Mediziner, der sich auf die Prophylaxe, Diagnose, Therapie und Erforschung von Tiererkrankungen spezialisiert hat. Nach dem Studium der Veterinärmedizin erlangt der Absolvent die veterinärmedizinische Approbation und kann von da an in der Gesundheitserhaltung von Tieren jeglicher Art tätig sein. Tierärzte haben – ähnlich dem Humanmediziner – auch die Möglichkeit, sich zu spezialisieren. Dabei existiert sowohl die Variante, sich auf spezielle Tiergruppen zu spezialisieren (Beispiel: Fachtierarzt für Kleintiere) oder aber auf ein medizinisches Fachgebiet (Fachtierarzt für Onkologie). Ein promovierter Tiermediziner trägt den Titel Dr. med. vet.

2 Ausbildung

Grundlage für die Tätigkeit als Tierarzt ist ein abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin. Das Studium dauert knapp 6 Jahre. Im Anfangsstadium werden – wie in der Humanmedizin – naturwissenschaftliche Grundlagen vermittelt. Im weiteren Verlauf werden sämtliche klinischen Fächer an den verschiedensten Tierarten gelehrt. Zur Ausbildung zählt auch das praktische Arbeiten in einem Zuchtbetrieb, einer Schlachterei, Tierkliniken, etc. Das Studium schließt mit dem Staatsexamen ab.

3 Tätigkeitsgebiete

  • Tiermedizinische Praxis: Eine große Anzahl an Tierärzten wählt – meistens nach einer Zeit in einer anderen Praxis oder einer Tierklinik – den Weg in die Selbstständigkeit durch Eröffnung einer gegebenenfalls spezialisierten Tierarztpraxis. Dabei ergibt sich die Spezialisierung in der Regel seltener aus einem veterinärmedizinischen Fachgebiet, als vielmehr aus der Gruppe der bevorzugt behandelten Tiere. So finden sich in Großstädten häufig Praxen, die sich auf die Versorgung von typischen Haustieren (Kleintiere) spezialisiert habe. Beispiele sind: Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Maus, Reptilien, etc. In ländlich geprägten Regionen findet man – oft in kleinen Ortschaften – Tierarztpraxen, deren Spezialgebiet in der Therapie von Nutztieren (Kuh, Pferd, Schwein, etc.) liegt.
  • Tierklinik: Weiterhin besteht die Möglichkeit, als Tierarzt eine Laufbahn an einer Tierklinik einzuschlagen. Häufig finden sich hier thematische Spezialstationen, in denen oft sehr umfangreiche operative Eingriffe durchgeführt werden, wie sie in einer Praxis nur sehr eingeschränkt möglich sind.
  • Amtstierarzt: Tätigkeit im Gesundheitsamt, Veterinäramt, o. ä.
  • Lebensmittelindustrie: Überwachung des zu verkaufenden Fleisches auf seine Unbedenklichkeit hinsichtlich Erregern
  • Apotheke: Ein Tierarzt ist berechtigt, eine tierärztliche Apotheke zu führen
  • Forschung: Ebenso besteht auch die Option, im Forschungssektor tätig zu werden. Dies kann z. B. an einer Hochschule, einer privatwirtschaftlichen Einrichtung oder der Pharmaindustrie sein
  • weitere Berufsfelder: Ähnlich dem Humanmediziner existiert auch in der Tiermedizin zahlreiche weitere Tätigkeitsgebiete, wie der Medizinjournalismus, Unternehmensberatung, E-Health, etc.

4 Vergütung

Die Vergütung der Tierärzte richtet sich nach der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte).

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