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Ramus communicans griseus

von lateinisch: griseus - grau
Englisch: gray ramus communicans

1 Definition

Der Ramus communicans griseus ist ein Verbindungsast zwischen Spinalnerv und Grenzstrang (Truncus sympathicus).

2 Anatomie

Die Rami communicantes grisei enthalten postganglionäre Nervenfasern sympathischer Neurone, deren Zellkörper (Somata) innerhalb der Grenzstrangganglien lokalisiert sind. Sie nutzen den jeweiligen Spinalnerv als Leitstruktur, um in der Peripherie liegende Erfolgsorgane (z.B. Gefäße) zu erreichen.

Aufgrund der fehlenden Myelinisierung postganglionärer Axone hat der Ramus communicans griseus ein makroskopisch graues Aussehen.

siehe auch: Ramus communicans albus

3 Funktion

Aus den Thorakalganglien ziehen die Rami communicantes grisei in die benachbarte Thoraxwand. Dort innervieren sie Blutgefäße, Schweißdrüsen und Musculi arrectores pilorum. Einige Zervikalganglien und Thorakalganglien entsenden Rami communicantes grisei direkt zum Herzen.

Die Rami communicantes grisei der Lumbalganglien schließen sich den lokalen Spinalnerven an, um die Bauchwand und die untere Extremität zu versorgen. Analog ziehen die Rami communicantes grisei der Beckenganglien zur Wand des kleinen Beckens und zur unteren Extremität.

4 Quellen

  • Richard L. Drake, Wayne Vogl, Adam W. M. Mitchell: Gray's Anatomie für Studenten (2007), S. 82

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