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Proximal Row Carpectomy

(Weitergeleitet von Proximal row carpectomy)

Synonym: PRC
Englisch: proximal row carpectomy

1 Definition

Die Proximal Row Carpectomy, kurz PRC, ist ein operativer Eingriff, der eine Entfernung der proximalen Handwurzelknochenreihe (Os scaphoideum, Os lunatum und Os triquetrum) beinhaltet. Anschließend artikuliert das Os capitatum mit der Fossa lunata radii.

2 Prinzip

Bei der PRC wird das dritte und vierte Strecksehnenfach über einen dorsalen Zugang eröffnet. Nach Resektion und Verödung des Nervus interosseus posterior wird die dorsale Handgelenkkapsel unter Schonung der dorsalen Bandstrukturen eröffnet. Anschließend erfolgt die Mobilisation und das Herauslösen der drei Handwurzelknochen. Nach schichtweisem Wundverschluss wird das Handgelenk in einer radialumgreifenden Unterarmgipsschiene mit Einschluss des Daumengrundglieds für 2 Wochen ruhiggestellt. Das Nahtmaterial wird ab dem 14. postoperativen Tag entfernt.

3 Indikationen

4 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Mai 2021 um 12:42 Uhr bearbeitet.

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