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Parietallappen

Synonyme: Lobus parietalis, Scheitellappen, Parietalrinde, Parietalhirn
Englisch: parietal lobe

1 Definition

Der Parietallappen ist ein anatomischer Teil des Großhirns (Telencephalon), der hinter dem Frontallappen liegt.

2 Anatomie

Das topografische Areal des Parietallappens wird von folgenden Strukturen begrenzt:

Man unterscheidet eine vordere (Cortex parietalis anterior) und eine hintere Parietalrinde (Cortex parietalis posterior). Im vorderen Teil des Parietallappens befindet sich im Gyrus postcentralis - direkt hinter dem Sulcus centralis - der primäre somatosensorische Cortex. In ihm enden der Hinterstrang und die Schmerzbahn.

Der innerhalb des Lappens verlaufende Sulcus intraparietalis unterteilt den hinteren Teil des Parietallappens in ein oberes (Lobulus parietalis superior) und ein unteres (Lobulus parietalis inferior) Parietalläppchen.

Der Gyrus supramarginalis liegt am oberen Ende des Sulcus lateralis, dieser ist das sensible Sprachzentrum (auch Wernicke-Sprachzentrum"" genannt. Beschädigungen hier können zu einer sogenannten "Wernicke-Aphasie" führen. Betroffene haben meist einen inhaltslosen und ungehemmten Redefluss (Logorrhö)

Der Parietallappen wird ventral und lateral durch die A. cerebri media versorgt. Die Blutversorgung der Konvexität erfolgt durch die A. cerebri anterior.

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Fachgebiete: Zentralnervensystem

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Oktober 2020 um 14:32 Uhr bearbeitet.

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