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Organotropismus

von griechisch: τροπός ("tropos") - Wendung
Synonym: Organotropie

1 Definition

Als Organotropismus bezeichnet man in der Medizin die Affinität von Stoffen oder Mikroorganismen zu bestimmten Organen oder Geweben.

siehe auch: Tropismus

2 Beispiele

2.1 Krankheitserreger

Krankheitserreger haben sich häufig evolutionär bedingt auf den Befall ganz bestimmter Körperzellen spezialisiert. So befällt das Hepatitis-B-Virus vor allem Leberzellen, das Bakterium Helicobacter pylori infiziert in erster Linie die Magenschleimhaut. Weiterhin unterscheidet man zum Beispiel:

2.2 Hormone

Bei Hormonen ist der Organotropismus oft ein immanenter Teil der physiologischen Wirkung. TRH wirkt z.B. spezifisch auf die Schilddrüse, Erythropoietin vor allem auf die blutbildenden Stammzellen des Knochenmarks.

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Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 1. März 2021 um 12:40 Uhr bearbeitet.

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