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Oberflächliche Schicht der Schultergürtelmuskulatur (Veterinärmedizin)

1 Definition

Die oberflächliche Schicht der Schultergürtelmuskulatur ist die erste große Gruppe der Schultergürtelmuskulatur der Haussäugetiere.

2 Anatomie

Die oberflächliche Schicht der Schultergürtelmuskulatur dient in erster Linie zur Befestigung der Gliedmaße am Stamm. In weiterer Folge beteiligt sie sich aber auch wesentlich an den Bewegungen der gesamten Extremität.

Die Muskeln dieser Gruppe stellen im allgemeinen breite, flächenhafte oder riemenartige Muskelbündel dar, die mit längsgerichtetem Faserverlauf häufig aponeurotisch enden oder mit Blättern der tiefen Faszie in Verbindung stehen.

Zur Gruppe der oberflächlichen Schicht der Schultergürtelmuskulatur zählen folgende Muskeln:

Muskel: Anteil: Nerv:
M. trapezius Pars cervicalis Dorsalast des N. accessorius
Pars thoracica
M. sternocleidomastoideus M. sternocephalicus Ventralast des N. accessorius
M. brachiocephalicus:
a) M. cleidocephalicus Dorsal- und Ventralast des N. accessorius
b) M. cleidobrachialis N. axillaris
M. omotransversarius Ventraläste der Halsnerven
M. latissimus dorsi N. thoracodorsalis des Plexus brachialis
Mm. pectorales superficiales Nn. pectorales craniales und caudales des Plexus brachialis

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, and Eugen Seiferle. Band I: Bewegungsapparat. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004.

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