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Nicht-gestationales Chorionkarzinom

Synonym: primäres nicht-gestationales Chorionkarzinom
Englisch: non-gestational choriocarcinoma

1 Definition

Das nicht-gestationale Chorionkarzinom, kurz NGOC, ist eine sehr seltene Form des Ovarialkarzinoms.

2 Hintergrund

Bei ovariellen Chorionkarzinomen handelt es sich in der Regel um Metastasen von Chorionkarzinomen des Uterus oder der Tuba uterina. Selten können sie auch im Rahmen einer Ovarschwangerschaft vorkommen.

Primär im Ovar enstandene Chorionkarzinome sind extrem selten und treten in der Regel zusammen mit anderen Keimzelltumoren auf, z.B. unreifen Teratomen oder Dysgerminomen.

3 Pathologie

Das nicht-gestationale Chorionkarzinom ist ein hochmaligner Tumor, der frühzeitig hämatogen metastasiert. In den meisten Fällen handelt es sich um Lungenmetastasen (ca. 80%). Darüber hinaus streut der Tumor in das Becken, die Vagina, die Leber sowie seltener in Milz und Nieren. Die Metastasen sind meist hämorrhagisch, da die Trophoblastzellen die Gefäßwände arrodieren.

4 Diagnostik

5 Therapie

Die Therapie ist abhängig von jeweiligen Staging und Grading. Sie besteht in der Entfernung des betroffenen Ovars mit anschließender Polychemotherapie.

6 Literatur

Fachgebiete: Gynäkologie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Dezember 2020 um 17:20 Uhr bearbeitet.

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