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Nahrungsmittelallergen

Englisch: food allergen

1. Definition

Nahrungsmittelallergene ist in der Nahrung vorkommende Substanzen, die nach dem Verzehr bei entsprechend prädisponierten Personen Allergien hervorrufen können. Diese Allergien bezeichnet man als Nahrungsmittelallergien.

2. Pathophysiologie

Bei Nahrungsmittelallergenen handelt es sich meist um Proteine mit antigener Potenz, die vom Körper als fremd erkannt werden. Sie setzen beim Kontakt mit der Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts eine IgE-vermittelte Immunreaktion in Gang. Diese führt zu einer Degranulierung der Mastzellen und damit zur Histaminausschüttung. Die Folge ist ein Ödem, sowie eine veränderte Permeabilität der Darmwand, die sich klinisch als Diarrhoe äußert.

Es scheint keine typischen Strukturmerkmale zu geben, die ein Protein zum Allergen machen. Als häufige Auslöser von Nahrungsmittelallergien wurden pflanzliche Proteine der PR-10-Familie und Speicherproteine (z.B. 2S-Albumine) identifiziert. Hier bestehen aufgrund struktureller Ähnlichkeiten oft Kreuzallergien mit inhalativen Allergenen (z.B. Birkenpollen).

3. Beispiele

Nahrungsmittelallergene sind in zahlreichen Grundnahrungsmitteln und von ihnen abgeleiteten Produkten enthalten, zum Beispiel in:

  • Kuhmilch
  • Eiern
  • Getreide (z.B. Weizen)
  • Fisch
  • Meeresfrüchten
  • Soja und Sojaprodukte
  • Obst (z.B. Kirsche)
  • Gewürzen
  • Nüssen (z.B. Erdnüsse, Haselnüsse)
Fachgebiete: Allergologie

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21.03.2024, 08:52
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