Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Musculus occipitofrontalis

(Weitergeleitet von Musculus frontalis)

Englisch: occipitofrontal muscle

1 Definition

Der Musculus occipitofrontalis gehört zu den Musculi epicranii. Er besitzt zwei an entgegengesetzten Polen des Schädels liegende Muskelbäuche, die durch die Galea aponeurotica verbunden sind, und wird zur mimischen Muskulatur gerechnet.

2 Verlauf

Der Venter frontalis des Muskels - auch Musculus frontalis genannt - hat seinen Ursprung am Margo supraorbitalis des Stirnbeins (Os frontale) sowie im Bereich der Glabella. Seine Faserzüge strahlen in benachbarte mimische Muskeln ein, u.a. in den Musculus procerus, den Musculus corrugator supercilii und den Musculus orbicularis oculi.

Der Venter occipitalis - auch Musculus occipitalis genannt - hat seinen Ursprung an der Linea nuchae suprema des Os occipitale sowie zu kleineren Teilen am Os temporale.

Die Faserzüge beider Muskelbäuche laufen senkrecht nach kranial und strahlen in die Sehnenplatte des Schädeldaches, die Galea aponeurotica, ein, wo sie ihren Ansatz finden.

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3 Morphologie

Beide Muskelbäuche haben einen annähernd viereckigen Grundriß. Der Venter frontalis des Musculus occipitofrontalis ist deutlicher ausgeprägt und weist längere Faserzüge auf.

4 Innervation

Der Venter frontalis des Musculus occipitofrontalis wird von den Rami temporales des Nervus facialis innerviert, der Venter occipitalis vom Nervus auricularis posterior, ebenfalls einem Ast des Nervus facialis.

5 Funktion

Die Kontraktion des Venter frontalis hebt die Augenbrauen und legt die Stirnhaut in waagerechte Falten (Stirnrunzeln). Der Venter occipitalis spannt die Galea aponeurotica, indem er sie nach dorsal zieht. Beide Bäuche verschieben durch ihre Muskelaktion die Kopfhaut.

6 Klinik

Durch die spannende Wirkung des Musculus occipitofrontalis und des Musculus temporoparietalis auf die Galea aponeurotica kommt es bei Verletzungen der Kopfhaut meist zu einer klaffenden Wunde.

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