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Mund-zu-Mund-Beatmung

1 Definition

Die Mund-zu-Mund-Beatmung ist eine Form der Beatmung, die im Rahmen der Reanimation als so genannte Atemspende eingesetzt werden kann, wenn keine Hilfsmittel zur Verfügung stehen und eine Mund-zu-Nase-Beatmung aufgrund einer Verlegung oder Verletzung der Nase nicht möglich ist.

2 Vorgehen

  • Überstrecken des Halses
  • Mit Daumen und Zeigefinger der auf der Stirn liegenden Hand die Nase verschließen.
  • Den Mund des Betroffenen gering öffnen und mit eigenem weit geöffneten Mund einatmen.
  • Den weitgeöffneten Mund um den Mund des Betroffenen herum fest aufsetzen und nach eigenem Rhythmus vorsichtig beatmen.
  • In der Expirationsphase den Kopf seitlich leicht anheben und auf das Ausströmen der Atemluft achten.

3 Risiken

Bei der Mund-zu-Mund-Beatmung kann durch zu hohen Beatmungsdruck ein Teil der eingeblasenen Luft in den Magen gelangen (Magenbeatmung). Das kann zum Erbrechen mit der Gefahr der Aspiration führen.

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Fachgebiete: Notfallmedizin

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