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Leukenzephalopathie

von altgriechisch: λευκός ("leukós") - weiß; ἐγκέφαλος ("enképhalos") - Gehirn; πάθεια ("pátheia") - Leiden
Englisch: leukoencephalopathy

1 Definition

Als Leukenzephalopathie bezeichnet man Erkrankungen der weißen Substanz des Gehirns.

2 Ätiologie

Eine Leukenzephalopathie kann viele verschiedene Ursachen haben. Sie entsteht entweder auf dem Boden einer hereditären Erkrankung oder ist erworben, wie z.B. durch infektiöse (z.B. JC-Virus), entzündliche, metabolische oder vaskuläre Erkrankungen sowie durch toxische Einflüsse (z.B. Medikamente, Radiatio, Chemotherapeutika).

3 Formen

Man unterscheidet zwischen erworbenen und angeborenen Leukenzephalopathien:

3.1 Angeborene Formen

3.2 Erworbene Formen

4 Diagnostik

Eine Leukenzephalopathie kann mittels bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) detektiert werden. Dort fallen je nach Form unterschiedliche Marklagerläsionen auf. Weiterhin kann die Diagnose humangenetisch oder durch eine Hirnbiopsie histologisch gesichert werden.

5 Literatur

  • Olav Jansen: Fehlbildungen und frühkindliche Schädigungen des ZNS. Thieme Verlag. 2007.
  • Linn, Wiesmann, Brückmann: Atlas Klinische Neuroradiologie des Gehirns. Springer Verlag. 2011.
  • Scott J Adams et al.: Adult-onset leukoencephalopathy with axonal spheroids and pigmented glia (ALSP): Integrating the literature on hereditary diffuse leukoencephalopathy with spheroids (HDLS) and pigmentary orthochromatic leukodystrophy (POLD) [1] letzter Zugriff am 12.12.2020

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Dezember 2020 um 14:26 Uhr bearbeitet.

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