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Heyde-Syndrom

nach Edward C. Heyde, US-amerikanischer Internist
Englisch: Heyde's syndrome

1 Definition

Das Heyde-Syndrom besteht aus einer erworbenen Aortenklappenstenose und Angiodysplasien des Magen-Darm-Trakts - vor allem des Colon ascendens und Caecums. Sie können zu gastrointestinalen Blutungen und ggf. zu einer Anämie führen.

2 Ursachen

Die erworbene Aortenklappenstenose entsteht durch arteriosklerotische Prozesse im Klappenbereich. Durch Scherkräfte im Blutstrom an der verengten Herzklappe wird der Von-Willebrand-Faktor zerstört, dies führt zu einem erworbenen von-Willebrand-Syndrom (Typ 2A). Nach einem Herzklappenersatz ist die Blutungsneigung rückläufig.

Ob das von-Willebrand-Syndrom auch die Ursache der intestinalen Angiodysplasie darstellt, ist derzeit (2020) unklar.

3 Symptome

Aufgrund der Aortenklappenstenose kommt es zu einer Linksherzhypertrophie mit anfallsartigen Synkopen, Dyspnoe und Angina pectoris. Die gastrointestinalen Blutungen können okkult sein oder zu sichtbaren Blutbeimengungen im Stuhl (Hämatochezien) führen. Bestehen auch Angiodysplasien im Magen, können zusätzlich Bluterbrechen und Meläna auftreten.

4 Diagnose

5 Therapie

Diese Seite wurde zuletzt am 22. März 2020 um 13:22 Uhr bearbeitet.

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