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Glykosidische Bindung

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1 Definition

Eine glykosidische Bindung entsteht zwischen der in Form eines Halbacetals vorliegenden Hydroxylgruppe (-OH) eines Saccharids und einer OH-Gruppe (O-glykosidische Bindung) oder NH2-Gruppe (N-glykosidische Bindung) eines anderen Moleküls.

2 Einteilung

Je nach Isomerie des entstehenden Glycosids kann zwischen α- und β-glykosidischen Bindungen unterschieden werden. Bei Zucker-Oligo-/Polymeren unterscheidet man anhand der Position der verknüpften OH-Gruppe des nächsten Monosaccharids ferner:

3 Beispiele

Beispiele für Moleküle mit glykosidischer Bindung sind Disaccharide wie Maltose und Lactose oder Nukleoside wie zum Beispiel das Adenosin.

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Fachgebiete: Biochemie

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