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Fluoreszenzangiographie

Synonym: Fluoreszenzangiografie

1 Definition

Die Fluoreszenzangiographie ist eine diagnostische Methode aus dem Bereich der Augenheilkunde und dient der Untersuchung und Beurteilung des Augenhintergrundes.

2 Geschichte

Als Erfinder der Fluoreszenzangiographie gilt der deutsche Augenarzt Achim Wessing, der das Verfahren Mitte bis Ende der 1960er Jahre in mehreren Büchern postulierte.

3 Anwendungsgebiete

Die Fluoreszenzangiographie ist insbesondere für jene Augenerkrankungen geeignet, dessen Ursache im Bereich der Augengefäße liegt. Hier sind zu nennen:

4 Durchführung

  • die Netzhaut wird unter normaler Beleuchtung fotografiert (normale Farbaufnahme)
  • Aufnahme der Netzhaut mit rotfreiem Licht unter Zuhilfenahme eines grünen Filterglases, was zu einer Kontrastbildung zwischen Augengefäßen und Umgebung führt
  • Anfertigung einer durch das Blitzlicht der Kamera und spezielle Lichtfilter entstehenden Fluoreszenzaufnahme zur Darstellung der Eigenfluoreszenz-Phänomene
  • Injektion der Kontrastmittellösung
  • Anfertigung weiterer Fluoreszenzaufnahmen durch die Kamera

5 Bedeutung

Grundlage der Bewertung ist der gemessene Zeitabstand zwischen Injektion der Färbemittel und dem Sichtbarwerden im Bereich der zu untersuchenden Augenregion. Dies gibt Rückschluss auf die Durchblutung und evtl. Störungen.

6 Färbemittel

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