Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Dysglossie

Englisch: dysglossia

1 Definition

Die Dysglossie ist eine Sprechstörung, die durch organische Veränderungen an den Artikulationsorganen ausgelöst wird. Zu den Artikulationsorganen gehören: Lippen, Zunge, Kiefer, Gaumen, Zähne und die Stimmlippen. Dies hat zur Folge, dass der Patient Schwierigkeiten bei der Aussprache gewisser Laute hat.

2 Ursachen

3 Symptome

Patienten, die unter Dysglossie leiden, zeigen eine verwaschene, undeutliche Sprache. Dies ist verbunden mit erhöhter Anstrengung beim Sprechen sowie reduziertem Sprechtempo. Als weitere Symptome kann es zu Sensibilitätsstörungen im Bereich der Lippen, des Gaumens oder der Zunge kommen. Außerdem kann eine Lähmung der mimischen Muskulatur sowie Heiserkeit, Näseln und Räusperzwang kommen. Da die Artikulationsorgane auch für den Schluckvorgang zuständig sind, tritt eine Dysglossie oft in Kombination mit einer Dysphagie auf.

4 Therapie

Als Behandlung ist eine logopädische Therapie indiziert. Hierbei wird herausgefunden, welche Laute betroffen sind und diese werden dann speziell trainiert. Desweiteren wird die Koordination und Beweglichkeit von Lippen, Zunge und Gaumen trainiert und die betroffenen Muskeln gezielt stimuliert. Eine solche Therapie kann ambulant oder stationär vorgenommen werden, wobei die stationäre Therpaie den Vorteil hat, dass alle Begleitsymptome ganzheitlich behandelt werden können.

Fachgebiete: Allgemeinmedizin

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (3 ø)

10.819 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: