Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Copeptin

1 Definition

Bei Copeptin handelt es sich um ein glykosyliertes Peptid aus 39 Aminosäuren, das von der Neurohypophyse sezerniert wird.

2 Physiologie

Copeptin wird neben Neurophysin II und Vasopressin aus Präprovasopressin (Prohormon) abgespalten, das im Hypothalamus gebildet wird. Die Peptide werden in die Neurohypophyse sezerniert und anschließend in das hypophysäre Pfortadersystem abgegeben. Die genaue Wirkung von Copeptin ist noch ungeklärt.

3 Labordiagnostik

Copeptin wird in der Labordiagnostik als Marker für die Vasopressinsekretion verwendet, da es stabilere biochemische Eigenschaften aufweist. Sinnvoll ist es zur Darstellung der physiologischen ADH-Sekretion oder bei schweren systemischen Erkrankungen wie Sepsis oder Schockzuständen. Weiterhin scheint Copeptin bei akutem Myokardinfarkt anzusteigen. Als klinischer Marker ist es aber derzeit noch in Erprobung.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Dezember 2017 um 15:12 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

8 Wertungen (4.75 ø)

1.926 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: