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Atemantrieb

1 Definition

Der Atemantrieb ist eine physiologische Steuergröße, welche die Atmung reguliert und dadurch die Konzentration der Blutgase Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) beeinflusst.

2 Hintergrund

Der Atemantrieb entsteht im Atemzentrum in der Medulla oblongata. Er wird in erster Linie vom CO2-Partialdruck beeinflusst. Steigt der CO2-Partialdruck über den Normwert von 40 mmHg, wird die Atemfrequenz und damit das Atemminutenvolumen erhöht. In dieselbe Richtung wirkt ein abfallender O2-Partialdruck oder eine respiratorische Azidose.

Fehlt der Atemantrieb, kommt es zum Atemstillstand.

3 Klinik

Der Atemantrieb kann durch Opiate, Anästhetika und andere Wirkstoffe gedämpft werden.

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Fachgebiete: Physiologie

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