Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Bis bald
Euer Flexikon-Team

Arteria obturatoria

Englisch: obturator artery

1 Definition

Die Arteria obturatoria ist ein Gefäßast der Arteria iliaca interna, der die Beckenregion versorgt.

2 Verlauf

Die Arteria obturatoria verläuft auf der Seitenwand des Beckens nach anterior und inferior. In der Fossa iliaca gibt sie einige Äste zur Versorgung des Os ilium und des Musculus iliacus ab, die mit der Arteria iliolumbalis anastomosieren. Im weiteren Verlauf entsendet sie einen Ramus vesicalis zur Harnblase und einen Ramus pubicus zum Schambein. Letzterer bildet die Corona mortis, eine ausgeprägte Anastomose mit der Arteria epigastrica inferior.

Schließlich zieht die Arteria obturatoria zum Foramen obturatum und verlässt durch den Canalis obturatorius die Beckenhöhle. Unmittelbar danach teilt sich die Arterie in einen anterioren und einen posterioren Ast, die das Foramen umkreisen und dabei vom Musculus obturator externus bedeckt werden.

3 Topografie

Innerhalb des Beckens steht die Arteria obturatoria mit folgenden Strukturen in Verbindung:

4 Äste

4.1 Innerhalb des Beckens

  • Rami iliaci
  • Ramus vesicalis
  • Ramus pubicus

4.2 Außerhalb des Beckens

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