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Antimikrobielles Peptid

Englisch: antimicrobial peptide (AMP)

1 Definition

Als antimikrobielle Peptide, kurz AMP, werden kationische, amphiphile Oligo- und Polypeptide bezeichnet, die eine antimikrobielle und häufig antibiotische Wirkung aufweisen. Sie spielen bei Wirbeltieren als Alarmine eine wichtige Rolle in der unspezifischen Immunreaktion.

2 Einteilung

Aufgrund ihrer Struktur werden die antimikrobiellen Peptide in verschiedene Familien eingeteilt. Beim Menschen kommen folgende Familien vor:

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3D-Modell: Menschliches Beta-Defensin

3 Funktion

Antimikrobielle Peptide werden von Prokaryoten und Eukaryoten produziert. Sie dienen unter anderem der Bekämpfung von Nahrungskonkurrenten, potentiellen Pathogenen oder (beim Menschen) der Regulation des körpereigenen Mikrobioms.

4 Forschung

Medizinisch und pharmazeutisch sind sie von Bedeutung für die Entwicklung von Arzneistoffen, z.B. von Antibiotika.

siehe auch: Peptidantibiotikum

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