Agglutinin
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Definition
Als Agglutinine bezeichnet Proteine (meist Antikörper, seltener Lektine), die Zellen wie Erythrozyten oder Bakterien zu sichtbaren Zellaggregaten verbinden und zerstören können. Antikörper sind häufig bivalent oder polyvalent und können dadurch mehrere Zellen gleichzeitig vernetzen, diesen Prozess nennt man Agglutination
Bedeutung
Agglutinine spielen eine wichtige Rolle in der Immunabwehr und Labordiagnostik. Man unterscheidet
Hämagglutinine:
virale oder bakterielle Proteine, die in der Lage sind, Erythrozyten (rote Blutkörperchen) verschiedener Spezies zu agglutinieren, indem sie spezifisch an Oberflächenstrukturen wie Sialinsäure binden Das bekannteste Beispiel ist das Hämagglutinin (HA) der Influenzaviren. Hämagglutinine werden in der Labordiagnostik genutzt, etwa im Hämagglutinationsassay, um das Vorhandensein und die Menge von Viren wie Influenza nachzuweisen
Kälteagglutinine:
binden nur bei niedrigen Temperaturen, weil ihre Affinität zum Erythrozytenantigen (meist I-Antigen) temperaturabhängig ist: Die Bindung ist bei 0–4 °C maximal und nimmt mit steigender Temperatur deutlich ab.
Wärmeagglutinine
Wärmeagglutinine sind im Gegensatz zu Kälteagglutininen bei einer Körpertemperatur von 37 °C bis 40 °C aktiv
Quellen
https://www.sciencedirect.com/topics/biochemistry-genetics-and-molecular-biology/agglutinin
https://www.orpha.net/de/disease/detail/90033#:~:text=Der%2520W%C3%A4rmetyp%2520der%2520Autoimmum%252Dh%C3%A4molytischen,40%C2%B0C%2520aktive%2520Autoantik%C3%B6rper).