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Paranoide Schizophrenie

Englisch: paranoid schizophrenia

1 Definition

Bei der paranoiden Schizophrenie handelt es sich um die häufigste und bekannteste Erkrankung aus dem Formkreis der Schizophrenien. Im Mittelpunkt stehen hier Wahnvorstellungen, Störungen des Ich-Bewusstseins und Halluzinationen. Akustische Halluzinationen kommen in über 80% der Krankheitsfälle vor. Die Patienten hören meist nicht vorhandene Stimmen und halten diese für real.

2 Symptome

Bei der paranoiden Schizophrenie kommen Positivsymptome weit häufiger vor als Negativsymptome. Weiterhin ist auffallend, dass die Positivsymptome meist sehr plötzlich auftreten, während der Patient kurz vorher noch vollkommen unauffällig war. Eine rasch eintretende Symptomatik wirkt sich häufig günstig auf die Heilungsprognose aus.

Die klassischen drei Symptome der paranoiden Schizophrenie sind Ich-Störungen, Wahn und Halluzinationen. Diese drei Hauptsymptome umfassen viele Unterkategorien von Symptomen, welche in Positiv-und Negativsymptome unterteilt werden können, aber auch in die Kategorien inhaltliche und formale Denkstörungen.

  • Wahn: Führt zu einer unabänderlichen, sehr starken Überzeugung des Patienten, z.B. verfolgt oder überwacht zu werden und dass alles irgendwie - meist mit Paranoia begleitet - in einem engen Zusammenhang mit ihm steht. Ein rauchender Kamin kann zum Beispiel folgendermaßen (aus der Sicht des Patienten) wahnhaft verarbeitet werden:

    Der Kamin raucht, da dort die Leichen verbrannt werden, die die CIA bereits verhaftet und anschließend umgebracht hat. Das Haus ist zwar getarnt, wie ein Mehrfamilienhaus mit Kamin, aber in Wirklichkeit ist es ein geheimes Haus der CIA und ich werde auch schon die ganze Zeit von der CIA verfolgt, da ich geheimes Wissen habe, welches per Computer-Chip in mein Gehirn implantiert wurde. Ich muss aufpassen, dass mich die CIA nicht fasst, sonst werde ich ebenfalls umgebracht und verbrannt. Abgehört hat mich die CIA bereits, aber sie darf mich nicht fassen.

    Es gelingt in dieser Phase nicht, den Patienten von der Irrationalität seiner Gedanken zu überzeugen.
  • Halluzinationen: Meist akustische Halluzinationen in über 80% aller an paranoider Schizophrenie Erkrankten. Der Erkrankte hört Stimmen, die ihm z.B. Befehle geben oder ihn demütigen und beleidigen.

2.1 Positivsymptome

2.2 Negativsymptome

3 Ursachen

Eine alleinige Ursache kann bei Schizophrenien nicht definiert werden: Es gibt gewisse Risikofaktoren, die den Ausbruch einer Schizophrenie begünstigen. Eine genetische Disposition, die das Auftreten der psychiatrischen Erkrankung wahrscheinlicher macht, ist ebenfalls erwiesen.

3.1 Biochemische Ursachen

3.2 Psychosoziale Ursachen

3.3 Infektionen

Erkrankt die Mutter während der Schwangerschaft an diversen, infektiösen Erkrankungen, trägt das ungeborene Kind ein leicht erhöhtes Risiko, selbst an Schizophrenie zu erkranken.

3.4 Weitere somatische Ursachen

4 Diagnose

5 Therapie

6 Prognose

Eine rasch eintretende Symptomatik ist ein Hinweis aus eine günstige Heilungsprognose. Je länger eine Neuroleptika-Einnahme erfolgt, desto geringer ist das Risiko für einen erneuten schizophrenen Krankheitsschub. Sind bereits drei Krankheitsschübe erfolgt, wird von einigen Ärzten eine lebenslange Neuroleptika-Einnahme befürwortet.

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