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Proteinstoffwechsel

(Weitergeleitet von Eiweißstoffwechsel)

Synonym: Eiweißstoffwechsel

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Als Proteinstoffwechsel wird der Zusammenhang zwischen Aufnahme, Aufbau, Abbau sowie Ausscheidung von Proteinen bezeichnet.

2 Aufnahme

Proteine werden zunächst als Bestandteil der Nahrung aufgenommen. Im Gastrointestinaltrakt werden die Proteine durch Proteasen (Pepsin, Carboxypeptidasen, Aminopeptidasen, Trypsin, Chymotrypsin, Elastase, Kollagenase) in kleinere Bestandteile bis hin zu Aminosäuren zerlegt. Dieser Prozess wird auch als extrazelluläre Proteolyse bezeichnet. Die Resorption der Aminosäuren erfolgt im Dünndarm.

3 Aufbau

In allen Zellen findet kontinuierliche Proteinsynthese aus Aminosäuren statt. Der Aufbau vieler Enzyme sowie Hormone konzentriert sich in der Leber. Dazu gehören:

4 Energiegewinnung

Zur Energiegewinnung können Proteine aus Leber, Milz und Muskeln nach der Proteolyse zu Pyruvat umgewandelt werden. Pyruvat kann entweder zur Glukoneogenese oder direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.

5 Ausscheidung

Das dabei entstehende Ammoniak wird zu ungiftigem Harnstoff umgewandelt und renal mit dem Urin ausgeschieden.

Fachgebiete: Biochemie

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Dipl. Sportwiss. Oliver Tenfelde schreibt seit dem 2.06.2012 im Flexikon, hat bereits 10 neue Artikel publiziert und 86 Artikeldetails verbessert.

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