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Trypsin

Englisch: trypsin

1 Definition

Trypsin ist eine vom exokrinen Pankreas sezernierte Hydrolase (Gruppe III der EC-Klassifikation der Enzyme), die als Serinprotease Proteine spalten kann.

2 Biochemie

Trypsin wird in Form eines Proenzyms als Trypsinogen sezerniert und im Duodenum durch das Enzym Enteropeptidase oder durch bereits aktivierte Trypsinmoleküle per Proteolyse aktiviert. Die gleichen exokrinen Zellen, die Trypsin in den Azinus des Pankeas abgeben, sezernieren auch einen Trypsin-Inhibitor (u.a. Serine-Protease-Inhibitor Kazal-Type 1, codiert vom Gen SPINK1). Dadurch wird verhindert, dass Trypsin bereits in den Pankreasgängen aktiviert wird.

Trypsin hat ein pH-Optimum von 7 bis 8 und spaltet als Endopeptidase vorwiegend nach basischen Aminosäuren.

Trypsin kann nach seiner eigenen Aktivierung zusätzlich folgende Peptidasen aktivieren:

Die oben genannten Peptidasen werden ebenfalls im Pankreas sezerniert, jedoch erst durch die Spaltung mittels Trypsin aktiviert.

Fachgebiete: Biochemie

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