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Bakteriologie

1 Definition

Bakteriologie setzt sich aus den beiden griechischen Bestandteilen bacteria für Stäbchen und logos für die Lehre, wörtlich als "Die Lehre von Stäbchen". Bakterien (Bacteria) bilden neben den Eukarya und Archeae eine der drei großen Hauptdomänen für die gesamten Lebewesen. Diese ist ein Teilgebiet der Mikrobiologie (Lehre der mikroskopisch sichtbaren Organismen).

Ursprünglich wurde der Terminus "Bakteria" für alle mit dem Mikroskop sichtbaren kleinen, zumeist einzelligen Organismen verwendet. Die Bacteria gehören zusammen mit den Archeae zu den Prokaryonten, d.h Organismen mit keinem echten Zellkern, sondern einen ähnlichen Bereich, dem Nucleoid.

Stäbchen (Bacteria) wurden zum ersten Mal im Jahre 1676 von Anthony van Leeuwenhoek durch ein eigenerstelltes Mikroskop entdeckt. Als Untersuchungsmaterial diente Wasser aus Gewässer, wie auch eigener Speichel. Daher der kommt auch der Wortursprung.

2 Ziele und Aufgaben

Diese beschäftigt sich mit der Entdeckung, Charakterisierung und Identifizierung von verschiedenen Bakterienstämmen bis Arten, sowie mit der systematischen Eingliederung über Sequenzierungsmethoden. Sie liefert wesentliche Erkenntnisse für die Medizin, damit Prophylaxe, Therapie- und Behandlungsmethoden, bei pathogenen Bakterien (Krankheitserregern) wie auch bei apathogene Spezien.

3 Gegenstand: Bakterien

Wesentliche Eigenschaften:

- keinen Zellkern = Prokarya, ähnliches Nucleoid - keine Zellorganellen, keine Kompartimentierung, ähnliches möglich - Selbstständig - besitzen Zellstruktur zum Energiegewinn (Anerobie, Aerobie) - Morphologie: Kokken, Stäbchen, Spirillen

4 Methoden der Bakteriologie

  • Mikroskopie: Sichtbarmachen durch eine Suspension und Färbemittel unter einem gängigen HF-Mikroskop, oft auch andere Techniken
  • Kulturnachweis: Ausstrich von Bakterienmaterial auf verschiedenen Trägermaterialen, Auswertung des Wachstums und der Form/Morphologie der Kolonie
  • Resistenzbestimmungen/Antibiogramm: Austrich von Bakterienmaterial auf Trägermaterialien, welche mit verschiedenen antbiotisch wirksamen Stoffen versetzt sind, Betrachtung des Wachstum und Auswertung der Resistenz, nutzbar bei Bestimmungsmethoden

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