Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Mikroskopie

1 Definition

Als Mikroskopie bezeichnet man die Betrachtung von winzigen Objekten unter starker Vergrößerung. Das dazu verwendete Gerät nennt man Mikroskop.

2 Hintergrund

In der Medizin dient die Mikroskopie in erster Linie der Beurteilung von Gewebe(-Proben) (Histologie, Pathologie), Zellen (Zytologie), Blutbestandteilen (Hämatologie) und Mikroorganismen (Mikrobiologie).

In der Regel kommen vor der mikroskopischen Betrachtung von Material bestimmte Verarbeitungsverfahren (z.B. Schnitte, Färbetechniken) zum Einsatz, um Zellstrukturen besser darstellen zu können.

3 Methoden

Von Bedeutung sind v.a. folgende Mikroskopieverfahren:

4 Funktionsweise

Beim der herkömmlichen Mikroskopie, der Lichtmikroskopie, wird die starke Vergrößerung bewirkt, indem ein zweistufige Abbildungsverfahren des untersuchten Objektes stattfindet.

  • Das Mikroskop erzeugt zunächst von dem auf einem Objektträger liegenden und beleuchten Objekt ein umgekehrtes, reelles und vergrößertes Zwischenbild mittels des Objektivs.
  • als zweiter Schritt wird dieses Zwischenbild wird mit Hilfe des Okulars, durch welches der Untersucher blickt, nochmals vergrößert (vgl. Lupe).

Aus dem Produkt der Vergrößerungen Objektiv und Okular errechnet sich die Gesamtvergrößerung.

Bei sehr starker Vergrößerung bzw. sehr kleinen Objekten verwendet man ein Immersonsobjektiv und trägt auf den Objektträger zusätzlich zum untersuchten Objekt ein Tröpfchen Öl auf, welches den Zwischenraum zwischen Objetk und Objektiv füllt und das Auflösungsvermögens optimiert. Mit dieser Technik können Objekte bis hin zu 200nm sichtbar gemacht werden.

Bei noch stärkerer Vergrößerung reicht die normale Lichtmikroskopie nicht mehr aus. Die Ultraviolett-/Elektronenmikroskopie bietet jedoch noch höheres Auflösungsvermögen.

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