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Archaebakterien

(Weitergeleitet von Archaea)

von altgriechisch ἀρχαῖος - uralt und βακτήριον - Stäbchen
Synonyme: Archaeobakterien, Archaea, Archaeen, Archaeon

1 Definition

Archaebakterien sind einzellige Lebewesen. Sie besitzen keinen Zellkern und gehören wie die Eubakterien zu den Prokaryoten. Sie bilden neben den Eubakterien und den Eukaryoten die 3. Domäne der Lebewesen. Archaea werden zudem zu den Extremophilen gezählt.

2 Unterscheidung zu Eubakterien

Archaebakterien besitzen im Vergleich zu Eubakterien andersartige Zellkomponenten und Moleküle, worüber sie unterschieden werden können. Dazu gehören:

3 Systematik

Zu den 5 Abteilungen der Archaebakterien zählen:

  • Crenarchaeota
  • Nanoarchaeota
  • Korarchaeota
  • Euryarchaeota
  • Thaumarchaeota

4 Stoffwechsel

Archaebakterien sich in extremen Umgebungen aufhalten. Man unterscheidet daher Archaebakterien, die an folgende Biotope angepasst sind:

5 Besiedlung des Menschen

Archaebakterien finden sich auch im Menschen wieder. Hier können sie in der Vagina, im Bauchnabel, im Mund und im Darm nachgewiesen werden. Besonders häufig ist das Archaebakterium Methanobrevibacter smithii vertreten. Im Darm nimmt dieses Archaeon beispielsweise Abfallprodukte der restlichen Bakterien auf und produziert daraus Methan.

Nach aktuellen Stand sind keine Arten der Archaebakterien bekannt, die pathogen sind.

Fachgebiete: Biologie

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