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Glukose

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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(Weitergeleitet von Dextrose)

Synonyme: Trauben-, Stärkezucker, Dextrose, Glucose, Glykose, Saccharum amylaceum, Saccharum uvarum
Abkürzung: Glc
Summenformel: C6H12O6
Englisch: glucose

Definition [bearbeiten]

Glukose ist das in der Natur am häufigsten auftretende Monosaccharid. Im kristalinen Zustand ist es ein feines, weißes, süß schmeckendes und wasserlösliches Pulver.

Struktur [bearbeiten]

Chemisch ist die Glukose ein sechswertiger Polyalkohol, dessen OH-Gruppe am C1-Atom zu einer Aldehydfunktion aufoxidiert ist. Das Molekülgerüst der Glukose weist 6 Kohlenstoffatome auf und wird deshalb auch als Aldohexose charakterisiert - ein Zusammenziehung der Begriffe Aldose und Hexose. In wässriger Lösung ist Glukose in der Lage, unter Halbacetalbildung einen Sechserring zu bilden (Pyranose). Dabei kondensiert die Aldehydgruppe von C1 mit der OH-Gruppe des C5-Atoms.

Bei gleicher Summenformel kann die räumliche Anordnung der Hydroxylgruppen um das Kohenstoffgerüst der Glukose sehr variieren. Die Kohlenstoffatome C2 bis C5 sind Chiralitätzentren. Je nach Lage der vom Aldehyd-C1-Atom am weitesten entfernten chiralen Hydroxylgruppe ("rechts" oder "links" in der Fischer-Projektion) unterscheidet man:

  • D-Glukose (Dextrose)
  • L-Glukose

Die D-Glukose ist die für den Menschen physiologisch relevante Form, da nur sie im Stoffwechsel verwendet werden kann. D-Glukose wird in biologischen Organismen als Polymer in Form von Stärke (Pflanzen) oder Glykogen (Tiere) gespeichert.

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