Pulmonale arteriovenöse Fistel: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 21. März 2024, 10:13 Uhr
Synonyme: pulmonale AV-Fistel
Englisch: pulmonary arteriovenous fistula, PAVF
Definition
Die pulmonale arteriovenöse Fistel, kurz PAVF, ist eine pathologische Kurzschlussverbindung (Fistel) zwischen einer Lungenarterie und einer Lungenvene unter Umgehung des Kapillarbetts.
Ätiologie
Meist handelt es sich um kongenitale Gefäßmalformationen, zum Beispiel bei Vorliegen eines Morbus Osler. Seltener treten PAVFs erworben bei Tumoren, nach einem Trauma, bei Leberzirrhose, Aktinomykose oder Schistosomiasis auf.
Bei mehr als 50% der Patienten liegen pulmonale AV-Fisteln multipel vor, in bis zu 20 Prozent der Fälle auch gleichzeitig in beiden Lungenflügeln.
Symptome
Kleine pulmonale arteriovenöse Fisteln sind in der Regel asymptomatisch. Größere PAVFs führen zu einem hämodynamisch relevanten Rechts-Links-Shunt, der sich u.a. durch folgende Symptome bemerkbar macht:
Therapie
- Katheterembolisation der zuführenden Gefäße