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Vibrio parahaemolyticus

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1 Definition

Vibrio parahaemolyticus ist ein potentiell humanpathogenes Bakterium aus der Gattung Vibrio, das eine Gastroenteritis auslösen kann.

2 Epidemiologie

Vibrio parahaemolyticus kommt in Asien, Nord- und Südamerika sowie in Europa vor.

3 Eigenschaften

Vibrio parahaemolyticus ist ein gramnegatives Stäbchenbakterium, das streng halophil (salzliebend) ist und deshalb als Habitat das Meerwasser nutzt. Sein Wachstumsoptimum erreicht es zwischen 20 und 30 °C. Es besitzt eine dünne Mureinschicht in der Zellwand. Überdauerungsformen wie Endosporen werden nicht gebildet.

Der Erreger bewegt sich wie Vibrio cholerae aktiv mit einer einzelnen Geißel am Ende seiner Zellleibs fort.

4 Übertragung

Die Übertragung erfolgt beim Verzehr von rohen oder ungenügend gekochten Fischen oder Meeresfrüchten, z.B. von Sushi oder Sashimi. Auch das Baden in kontaminiertem Wasser kann zur Infektion führen.

5 Klinik

Nach einer Inkubationszeit von 8 bis 24 Stunden kommt es zu einer Gastroenteritis mit wässriger Diarrhoe, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Gelegentlich kann auch Fieber auftreten. Selten sind auch Wundinfektionen möglich. Die Erkrankung verläuft in der Regel selbstlimitierend. Bei Personen mit geschwächtem Immunsystem kommen auch schwerere Verläufe mit Septikämie vor.

Fachgebiete: Bakteriologie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Mai 2021 um 18:33 Uhr bearbeitet.

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