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Vena interossea cranialis (Veterinärmedizin)

Synonym: V. interossea cranialis

1 Definition

Die Vena interossea cranialis ist ein Gefäß an der Vordergliedmaße der Haussäugetiere.

2 Anatomie

Die Vena interossea cranialis zieht vom Karpus kommend in der Rinne zwischen der Ulna und dem Radius nach kranial.

3 Äste

Im proximalen Abschnitt nimmt sie die Vena recurrens interossea auf, die ein Verbindungsast zur Vena collateralis media bzw. zum Rete articulare cubiti darstellt. Gleichzeitig fließen noch zahlreiche kleine Muskeläste der umliegenden Strecker in die Vene ein.

Im distalen Unterarmabschnitt nimmt sie den vom Rete carpi dorsale kommenden Ramus carpeus dorsalis auf. Beim Fleischfresser und Schwein ist sie gleichzeitig durch das Spatium interosseum antebrachii über den Ramus interosseus mit der Vena interossea caudalis verbunden.

Beim Wiederkäuer fließt zudem noch ein Ramus interosseus in die Vena interossea cranialis ein. Dieser Ast entsteht aus der Vereinigung jener venösen Gefäße, die beim Fleischfresser und Schwein palmar im Karpalbereich in die Vena interossea caudalis einfließen.

4 Literatur

  • Nickel Richard, August Schummer, Eugen Seiferle: Band III: Kreislaufsystem. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere. Parey, 2004

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