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Trapeziumfraktur

1 Definition

Eine Trapeziumfraktur ist ein Knochenbruch des Os trapezium der Handwurzel.

2 Epidemiologie

Trapeziumfrakturen sind selten. Zusammen mit Trapezoidfrakturen machen sie 2,5 % aller karpalen Frakturen aus.

3 Einteilung

Bei Trapeziumfrakturen unterscheidet man zwischen Korpus-, Rand- und Tuberkelfrakturen.

4 Ätiopathogenese

Häufig treten Trapeziumfrakturen gemeinsam mit Trapezoidfrakturen auf. Allerdings gibt es auch Fälle von isolierten Frakturen des Os trapezium. Der zugrundeliegende Unfallmechanismus ist dabei entweder eine Hyperextensionsverletzung des Handgelenks in Radialdeviation oder eine axiale Stauchung entlang der Daumenachse (Kompression zwischen Os metacarpale I und Processus styloideus radii). Häufig kommt es dabei zu einer Begleitverletzung der Basis des Os metacarpale I, des distalen Radius oder zu einer Radialdeviation.

5 Klinik

Klinisch präsentiert sich eine Trapeziumfraktur durch

6 Diagnostik

Für die Diagnose einer Trapeziumfraktur erfolgen zunächst Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen. Diese können durch weitere Spezial- bzw. CT-Aufnahmen ergänzt werden.

7 Therapie

In den meisten Fällen einer nicht-dislozierten Trapeziumfraktur ist eine konservative Therapie mittels Ruhigstellung für 4-6 Wochen ausreichend.

Bei einer Dislokation von mehr als 1 mm ist hingegen eine operative Therapie mit geschlossener oder offener Reposition und Osteosynthese (Kirschner-Draht oder Schrauben) indiziert.

8 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Dezember 2020 um 18:01 Uhr bearbeitet.

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