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Stopcodon

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Synonyme: Nonsense-Codon, Stop-Codon
Englisch: stop codon, termination codon

1 Definition

In der Genetik versteht man unter Stopcodon ein Basentriplett (Codon) der DNA bzw. RNA, das keine passende tRNA besitzt und so zum Abbruch der Translation und Proteinbiosynthese in einer Zelle führt.

Das komplementäre Gegenstück zum Stopcodon ist das Startcodon, das den Beginn einer Translation festlegt.

2 Hintergrund

Die kleinste Einheit des genetischen Codes bilden drei aufeinander folgenden Nukleinbasen. Diese werden als Basentriplett oder auch als Codon bezeichnet. Jedes dieser Basentripletts (in einem offenem Leserahmen, ORF) codiert auf der mRNA für eine Aminosäure - mit einer Ausnahme: den Stopcodons. Sie codieren für keine Aminosäure, da keine passende tRNA vorhanden ist. Dies ist auch der Grund, weshalb diese Form der Codons für einen Abbruch der Translation und somit der ganzen Synthese des Proteins verantwortlich ist.

3 Varianten

Zusätzlich zu den 61 vorhandenen Aminosäure-codierenden Basentripletts (eines universellen genetischen Codes) sind drei Kombinationen von Nukleinbasen auffindbar, die für einen Proteinsyntheseabbruch zuständig sind:

Stopcodons in der RNA:

  • UAA (Uracil - Adenin - Adenin)
  • UAG (Uracil - Adenin - Guanin)
  • UGA (Uracil - Guanin - Adenin)

Stopcodons in der DNA:

  • TAG (Thymin - Adenin - Guanin)
  • TAA (Thymin - Adenin - Adenin)
  • TGA (Thymin - Guanin - Adenin)

4 Literatur

  • "Basiswissen Humangenetik" - Christian P. Schaaf, Johannes Zschocke, Springer-Verlag

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