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Rotatorenintervall

1 Definition

Das Rotatorenintervall ist eine dreieckige Muskellü­cke der Schultergelenkskapsel. Sie liegt zwi­schen dem oberen Sehnenrand des Musculus subscapularis und dem vor­deren Sehnenrand des Musculus supraspinatus. Medial wird es durch die Basis des Processus coracoideus eingegrenzt, lateral läuft es in den Sulcus intertubercularis aus.

2 Anatomie

Das Ro­tatoren­in­ter­vall wird durch das Li­gamentum gleno­humera­le superius (SHGL) und das Ligamentum coracohumerale verstärkt. Sie formen gemeinsam die Rotatorenintervallschlinge ("Pulley"), welche am Humeruskopf die in der Gelenkkapsel verlaufende, lange Bizepssehne umschließt.

3 Klinik

Läsionen des Rotatorenintervalls schließen häufig eine Läsion der Subscapularis- oder Supraspinatussehne ein.

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Fachgebiete: Obere Extremität

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Mai 2020 um 16:10 Uhr bearbeitet.

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