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Crush-Syndrom

(Weitergeleitet von Quetschungs-Syndrom)

Synonyme: myorenales Syndrom, Bywaters-Krankheit

1 Definition

Das Crush-Syndrom beschreibt einen verletzungsbedingten Zerfall von größeren Teilen der Skelettmuskulatur (Rhabdomyolyse), der über die Freisetzung großer Mengen Myoglobin, Kalium und Phosphor zu einer akuten Niereninsuffizienz führt. Weitere Symptome des Crush-Syndroms sind Leberzellnekrosen mit folgendem Ikterus und Schockzeichen.

2 Hintergrund

Die Ursachen des Nierenversagens im Rahmen des Crush-Syndroms sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Während einige Quellen das in grossen Mengen aus der Muskulatur freiwerdende Myoglobin dafür verantwortlich machen, sprechen andere Autoren von einer schockbedingten Verminderung der Nierendurchblutung (hypoxische Tubulopathie), die die Insuffizienz bedingt.

3 Ursachen

4 Klinische Zeichen

Fachgebiete: Intensivmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Dezember 2020 um 22:46 Uhr bearbeitet.

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