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Phosphorylierung

(Weitergeleitet von Phosphorylation)

Englisch: phosphorylation

1. Definition

Als Phosphorylierung bezeichnet man die Übertragung von Phosphat- oder Pyrophosphat-Gruppen auf ein Zielmolekül.

2. Biochemie

Chemisch ist die Phosphorylierung eine Esterbindung zwischen dem Phosphatrest und einer Hydroxylgruppe des zu phosphorylierenden Substrats.

Typischerweise werden diese Reaktionen durch Kinasen katalysiert. In der Biologie spielen Phosphorylierungs-Reaktionen eine wichtige Rolle bei der Regulation von Proteinaktivitäten sowie bei zahlreichen Signaltransduktions-Prozessen.

Serin, Threonin und Tyrosin sind die am häufigsten phosphorylierten Aminosäuren.

3. Biophysik

Biophysikalisch gleicht die Übertragung von Phosphatresten im Zuge von Phosphorylierungsprozessen der Addition von negativen Ladungen auf Zielproteine. Daher führt die Übertragung von negativ geladenen Phosphatresten häufig zu relevanten Konformationsänderungen beim betreffenden Molekül.

siehe auch: Dephosphorylierung

Stichworte: Konformation, Phosphat
Fachgebiete: Biochemie, Chemie

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Letzter Edit:
04.11.2024, 17:10
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Nutzung: BY-NC-SA
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