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Phosphoenolpyruvat

Englisch: phosphoenolpyruvate, phosphoenolpyruvic acid

1 Definition

Phosphoenolpyruvat, kurz PEP, ist die anionische Form der Phosphoenolbrenztraubensäure. PEP ist ein energiereiches Intermediat der Glykolyse und der Gluconeogenese.

2 Biochemie

2.1 Glykolyse

Phosphoenolpyruvat entsteht durch die Umwandlung von 2-Phosphoglycerat unter Einfluss des Enzyms Enolase. Dabei wird Wasser abgespaltet. Die weitere Umsetzung von PEP zu Pyruvat erzeugt ein Molekül ATP.

2.2 Gluconeogenese

Phosphoenolpyruvat wird durch die Decarboxylierung von Oxalacetat bei gleichzeitiger Hydrolyse eines Moleküls GTP gebildet. Diese Reaktion wird von der Phosphoenolpyruvat-Carboxykinase (PEPCK) katalysiert und stellt den geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der Gluconeogenese dar:

  • GTP + Oxalacetat → GDP + Phosphoenolpyruvat + CO2

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