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Organbeurteilung (Veterinärmedizin)

1 Definition

Bei der Organbeurteilung werden in der Veterinärmedizin im Zuge der Sektion solide Organe und Hohlorgane anhand eines bestimmten Untersuchungsschemas beurteilt.

2 Reihenfolge

Die Organbeurteilung erfolgt in der Regel in der Reihenfolge:

3 Solide Organe

Lunge, Herz, Leber, Milz, Niere und Nebenniere sind solide Organe. Bei ihnen werden vor allem folgende Aspekte beurteilt:

  • Größe: absolut und relativ
  • Gewicht
  • Form: scharf- oder stumpfrandig
  • Farbe: bei der Leber ist auf die Läppchenzeichnung zu achten
  • Oberfläche (Serosa): glatt oder fein gefältelt, glänzend, durchsichtig und zart
  • Konsistenz: hart, derb elastisch (Herz, Leber, Niere), weich elastisch (Lunge), schlaff (Milz), teigig, puffig
  • Kohärenz: erhalten, vermindert, brüchig, spröde, vermehrt, zäh (bei Lunge und Milz entfällt diese Probe)
  • Struktur: Farbe, Zeichnung, Flüssigkeitsaustritt, Glanz und Wölbung werden an einer möglichst großen Schnittfläche beurteilt

4 Hohlorgane

  • Größe
  • Form
  • Äußere Oberfläche (Serosa): glatt, glänzend, durchsichtig und zart
  • Innere Oberfläche (Schleimhaut): Belag, Farbe, Dicke, Relief

5 Quelle

  • Institut für Pathologie. Unterlagen zur Lehrveranstaltung "Klinische Rotationen" an der Vetmeduni Vienna

siehe auch: Sektion (Geflügel)

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2019 um 19:52 Uhr bearbeitet.

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