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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Nadelstichverletzung

1 Definition

Unter einer Nadelstichverletzung versteht man eine Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzung, die durch spitze Gegenstände (z.B. Kanülen, Skalpelle) verursacht wird, die fakultativ mit Patientenblut oder anderen infektiösen Körperflüssigkeiten verunreinigt sind.

2 Hintergrund

Nadelstichverletzungen zählen zu den häufigsten Arbeitsunfällen in medizinischen Einrichtungen und sind eine ernstzunehmende Gefährdung, da verschiedene infektiöse Erreger (z.B. HIV, HBV, HCV) übertragen werden können.

3 Übertragungswahrscheinlichkeit

Das Risiko einer Infektion durch eine Nadelstichverletzung hängt vor allem von der Prävalenz einer Erkankung und der Virulenz ihrer Erreger ab. Die ungefähre Übertragungswahrscheinlichkeit für typische Risikoerkrankungen beträgt bei

4 Maßnahmen

Nach einer Stichverletzung versucht man für eine kurze Zeit die Blutung bei geringem Blutfluss zu verstärken und ordentlich zu desinfizieren. Anschließend muss sofort ein Arzt (D-Arzt) aufgesucht werden, um Blutproben zu entnehmen und den Impfstatus zu kontrollieren. Erneute Blukontrollen nach 3 bzw. 6 Monaten sind fakultativ.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Dezember 2015 um 09:16 Uhr bearbeitet.

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