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Nadelstichverletzung

1 Definition

Unter einer Nadelstichverletzung versteht man eine Stich-, Schnitt- oder Kratzverletzung, die durch spitze Gegenstände (z.B. Kanülen, Skalpelle) verursacht wird, die fakultativ mit Patientenblut oder anderen infektiösen Körperflüssigkeiten verunreinigt sind.

2 Hintergrund

Nadelstichverletzungen zählen zu den häufigsten Arbeitsunfällen in medizinischen Einrichtungen und sind eine ernstzunehmende Gefährdung, da verschiedene infektiöse Erreger (z.B. HIV, HBV, HCV) übertragen werden können.

3 Übertragungswahrscheinlichkeit

Das Risiko einer Infektion durch eine Nadelstichverletzung hängt vor allem von der Prävalenz einer Erkankung und der Virulenz ihrer Erreger ab. Die ungefähre Übertragungswahrscheinlichkeit für typische Risikoerkrankungen beträgt bei

4 Maßnahmen

Nach einer Stichverletzung versucht man für eine kurze Zeit die Blutung bei geringem Blutfluss zu verstärken und ordentlich zu desinfizieren. Anschließend muss sofort ein Arzt (D-Arzt) aufgesucht werden, um Blutproben zu entnehmen und den Impfstatus zu kontrollieren. Erneute Blukontrollen nach 3 bzw. 6 Monaten sind fakultativ.

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