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Lipidverschluss

1 Definition

Unter Lipidverschluss versteht man die Versiegelung der Interzellularräume durch polare Lipide. Dieser Verschluss ist typisch für mehrschichtige Plattenepithelien und dient als Diffusionsbarriere.

2 Hintergrund

Die Barrierelipide werden von vitalen Zellen der oberen Epithelschichten gebildet. Sie schütten die Lipide mittels Exozytose in den Interzellularraum aus. Chemisch finden sich u.a. Phospholipide, Ceramide und Cholesterinester. Bei verhorntem Plattenepithel gibt es im Stratum granulosum ein komplementäres Netz von Tight junctions, das den Lipidverschluss unterstützt. Beim unverhornten Plattenepithel findet man diese Tight junctions im oberen Gewebedrittel.

3 Funktion

Der Lipidverschluss dient der Versiegelung des Epithelverbunds und verhindert vor allem das Eindringen von Wasser und damit die Quellung des Gewebes.

Fachgebiete: Biochemie, Pathologie

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