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Laparoskopische Cholezystektomie

1 Definition

Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine Form der Cholezystektomie mit Zugangsweg zur Gallenblase über Stichinzisionen und endoskopischer Durchführung des Eingriffes.

Die laparoskopische Cholezystektomie hat die offene Cholezystektomie weitgehend abgelöst und ist eine Standardoperation in der minimal-invasiven Chirurgie.

2 Vorgehen

Die Bauchhöhle wird nach Stichinzision über dem Nabel zunächst durch Insufflation von Kohlendioxid aufgefüllt. Dies führt zur Anhebung der Bauchdecke und schafft ausreichend Platz für die Übersicht mit der endoskopischen Optik und das Einführen und Hantieren der Instrumente.

Unter endoskopischer Inspektion werden in der Regel drei Trokare entlang des Rippenbogens eingeführt. Mit den über diese Trokare eingeführten Instrumenten wird die Gallenblase ähnlich wie bei der offenen Cholezystektomie unter Darstellung des Calot-Dreiecks und Abbindung von Ductus cysticus und Arteria cystica herauspräpariert und entfernt.

Auch akut entzündete Gallenblasen ("heiße Cholezystektomie" bei Cholezystitis) können laparoskopisch entfernt werden. Dabei wird die entzündete Gallenblase vor dem Herausziehen aus der Bauchhöhle in ein elastisches Körbchen gehüllt um bei eventueller Perforation die Kontamination der Bauchhöhle mit Galle und Eiter zu verhindern.

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